Grillgemüse als fleischlose Alternative für den Sommer

Grillgemüse als fleischlose Alternative für den Sommer

Grillgemüse als fleischlose Alternative für den Sommer

Vegetarisch zu grillen ist alles andere als langweilig oder eintönig. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten und jede Menge toller Geschmacksrichtungen, die es sich lohnt auszuprobieren. Zu den Klassikern unter dem Grillgemüse zählen wohl vor allem Mais, Champignons und Kartoffeln. Es gibt aber noch eine Reihe anderer Sorten, die sich ebenfalls prima als leckeres Grillgemüse eignen. Dies sind beispielsweise Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten, Spargel oder sogar Kürbisse.

So kannst du leckeres Grillgemüse zubereiten

Generell benötigt das Grillgemüse länger als Fleisch, um fertig gegart zu werden. Bei der Hitze ist mehr Vorsicht geboten, daher solltest du es entweder eher am Rand positionieren oder den Rost weiter nach oben verstellen. Möchtest du es ohne Alufolie direkt auflegen, solltest du es in möglichst große Stücke schneiden, damit es einerseits nicht hinunterfällt und andererseits gut mariniert werden kann. Sollen verschiedene Sorten zubereitet werden, ist es sinnvoll, sie annähernd gleich zu schneiden, sodass die Garpunkte nicht zu weit auseinander liegen.

Als Marinade empfehlen sich Butter, Kräuterbutter oder Eigenkreationen. Für die Do-it-yourself-Version kannst du das Grillgemüse der Wahl mit einem hitzebeständigen Öl, wie zum Beispiel Rapsöl, Olivenöl oder Erdnussöl bestreichen. Das Öl verhindert, dass das Grillgemüse am Rost festklebt. Die besondere Note erhält es anschließend durch frische Kräuter. Besonders gut passen Thymian, Rosmarin oder Fenchelsamen dazu. Bei Holzkohlegrills kannst du die Kräuter auch direkt unter die Glut mischen. So erzielst du einen tollen Räuchereffekt. Wenn du es etwas schärfer magst, kannst du dem Grillgemüse mit Currypulver, Chili oder Cayennepfeffer mehr Kick verleihen. Der Marinade sollte genügend Zeit zum Einziehen gegeben werden: Nur so nimmt das Grillgemüse den Geschmack optimal an. Zum Salz solltest du erst nach dem Grillen greifen, denn es entzieht nicht nur Wasser, sondern verhindert auch die Aufnahme von Aromen.

Die Garzeiten variieren von fünf bis sechs Minuten bei Auberginen, Zucchini und Paprika und bis zu 60 Minuten bei Kartoffeln. Eine besonders schonende Zubereitungsart ist das Grillen in Alufolie, was sich besonders für die gerade genannten Kartoffeln bewährt hat. Durch die indirekte Hitze bleibt das Grillgut trotz Wärme knackig.

Im Allgemeinem lässt  sich mit jedem Grill ein leckeres Grillgemüse zaubern. Ideal für Gefülltes ist jedoch ein Kugelgrill, da hier ein stetiger Luftaustausch erfolgt. Es kann auch vorteilhaft sein, eine Grillplatte zu nutzen, weil hier kaum Nährstoffe verloren gehen. Wenn du möchtest, kannst du Spieße verwenden und so verschiedene Sorten miteinander mischen. Holzspieße solltest du vor Verwendung bereits eine Stunde lang wässern. Ansonsten drohen sie zu verkohlen.

Ein echtes Highlight in Kombination mit Grillgemüse ist Käse wie etwa Halloumi, Feta oder Weichkäse. Erstere lassen sich beide problemlos auf den Grill legen. Weichkäsesorten solltest du mit einer Aluschale beziehungsweise Grillpfanne verwenden. Eine weitere schmackhafte Ergänzung für leckeres Grillgemüse sind Tofu und Seitan. Sie sollten eine möglichst feste Konsistenz haben. Aufgrund des geringen Eigengeschmacks darfst du sie großzügig würzen.

Es ist keine große Kunst, leckeres Grillgemüse zuzubereiten. Dank der vielen schmackhaften Möglichkeiten lohnt sich das Ausprobieren: und zwar nicht nur für VegetarierInnen und VeganerInnen. Woher der Trend zum vegetarischen Grillen kommt, könnt ihr hier nachlesen!

 


Beitragsbild: wikimedia

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