Meere – Eine der dreckigsten Orte der Welt

Meere – Eine der dreckigsten Orte der Welt

Meere – Eine der dreckigsten Orte der Welt

Sardinien; Anfang April: Toter Pottwal strandet in der Nähe eines Urlaubsortes. 22 Kilo Plastik im Magen. Toter Fötus im Bauch…

Diese Meldung behandelt das aktuelle Problem: Plastik Müll. Meere zählen heutzutage zu den dreckigsten Orten der Welt, da sie voll mit Plastik sind. Auf der Oberfläche ist oft nur ein sehr geringer Anteil davon sichtbar, das Meiste lagert sich im Meer und am Untergrund ab. Der gestrandete weibliche Pottwal hatte eine Länge von acht Metern – in sich 22 Kilogramm Plastik Abfall. Dieser Abfall hat über zwei Drittel des Magen inneren des Tieres gefüllt. Ein ähnlicher Fall vor kurzem auf den Philippinen: Ein Wal hatte sogar 40 Kilo in sich. Auf Grund des ganzen Mülls in den Mägen der Tiere, verhungern diese.

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Doch was ist Plastik eigentlich? Plastik wird auch als Kunststoff bezeichnet. Kunststoff, weil diese Stoffe nicht in der Natur entstehen, sondern künstlich erstellt werden müssen. Dabei können sie unterschiedliche Eigenschaften aufweisen: hart oder weich, bunt oder durchsichtig. Eine Eigenschaft die zugleich super, auf der anderen Seite aber auch ein großes Problem darstellen, ist: Plastik „lebt“ ziemlich lange. Genau diese Eigenschaft ist mitverantwortlich für das Müllproblem auf der Erde, denn der Plastik Müll teilt sich in kleine Stücke, welche zudem sehr gefährlich sein können und benötigt viele Jahre, bis das Plastik vollkommen verschwunden ist.

Das aktuelle Müllproblem bedroht über 660 verschiedene Tierarten. Schildkröten, Delfine und Wale ertrinken in den Meeren, da sie sich in alten Netzen und Müll Abfällen verstricken. Meeressäuger und Seevögel sterben aufgrund der Verwechslung des Plastik mit Nahrung – deswegen verhungern sie mit vollen Mägen. Doch wie kommt der Müll in das Wasser der Meere? Zum einen sorgen Schifffahrten zur Verschmutzung und zum anderen der Abfall der Menschen, der einfach in der Natur entsorgt wird. Besonders Folien, Plastik und Kunststofftüten wiegen nicht viel. Entsorgt man diese in der Umwelt, werden sie oft durch den Wind und durch Regenschauern durch die Landschaft geweht und landen in Bächen und Flüssen, wodurch sie in die Meere gelangen.

In den letzten Jahren stieg der Müll Verbrauch der Menschen in Deutschland weiter an – ausgelöst durch verschiedene Ursachen wie bspw. immer mehr To-Go Angeboten und durch immer mehr und mehr kleine Verpackungen. Wird die Politik und die Menschen nichts gegen dieses Umweltproblem unternehmen, wird im Jahr 2050 in den Meeren mehr Müll als Fische schwimmen.. Möglichkeiten, den Abfall der Menschen zu reduzieren, beginnt bereits bei kleinen Themen. Reduziert Einkäufe, die ihr nicht benötigt. Überlegt, ob ihr z.B. Strohhalme oder Luftballone benötigt, da diese typische Einwegprodukte darstellen. Kauft vermehrt unverpackte Lebensmittel, Mehrwegflaschen, bringt eigene Dosen beim Kauf von Wurst- und Käsewaren mit oder auch den eigenen Kaffeebecher, wenn ihr euch einen Kaffee to go holt. Zudem sollte auf Plastiktüten beim Einkaufen verzichtet werden und auf einen Mehrwegbeutel gesetzt werden.

Die Bedrohung des Müllproblems haben nun auch bereits Schüler und Schülerinnen erkannt und reagieren darauf mit der Aktion „Fridays for Future“. Im Rahmen dieser Aktion streiken die Jugendlichen Freitags für mehr Klimaschutz und gegen die Klimapolitik und weigern sich, in die Schule zu gehen. Greta Thunberg, eine 16-jährige Klima-Aktivistin der Aktion,  begründet den Verzicht auf die Schule mit der Aussage, weshalb sie lernen und studieren sollen, für eine Zukunft die es vielleicht bald gar nicht mehr gibt, wenn keiner etwas dafür unternimmt.

 

Titelbild: pixabay solart
Bild 1: pixabay SatyaPrem 

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