Radtour #1: So schön ist’s zwischen AA und GD

Radtour #1: So schön ist’s zwischen AA und GD

Radtour #1: So schön ist’s zwischen AA und GD

Die neuen Folgen der Serie „Radtouren durch die Region“: Der Remstalradweg ist die Schnellver bindung zwischen Aalen und Gmünd, gewissermaßen Radlers B29. Viel schöner ist die Fahrt, wenn man nicht unten am Fluss, sondern dies- und jenseits des Tals unterwegs ist – auf dieser feinen AA-GD-Panoramarunde.

  1. Start ist an der Scholz-Arena in Aalen. Über Hofherrnweiler geht es nach Dauerwang, auf dem Sträßle nach Essingen (Teil des Schwäbische-Alb-Radwegs) fängt das Panorama-Erlebnis am Alb-Rand schon an. Und hört von nun an nicht mehr auf. Schwer zu sagen, was das Schönste ist auf dem ersten Abschnitt: die flotte Abfahrt von Essingen nach Hermannsfeld? die Fahrt nach Lautern, den näher rückenden Rosenstein im Blick? die Straße zwischen Lautern und Heubach, von der aus man die Landschaft weit nach Norden überblicken kann? Alles schön, auch die Ortsmitte von Lautern, in der man am Bach einen netten Schattenplatz für eine erste Rast findet. In Heubach muss man in paar hundert Meter durch die verkehrsreiche Ortsmitte radeln, dann wird’s wieder ruhiger. Schöne Aussichten gibt es auch, zum Beispiel den Blick hoch zur Ruine Rosenstein.
    Lautern BILD1

    Foto: Oliver Giers
    Teußenberg, Rosenstein, Drei Kaiserberge: Auf dem ersten Teil der Tour geht ’s an der Alb entlang – und in Lautern wartet ein schönes Rastplätzchen am Bach.

     

  2. Wenn im Oktober die neue Ortsumgehung Bargau eröffnet wird, wird man auf dem neu gebauten Parallel-Radweg um den Ort fahren können. Bis dahin bietet sich an – etwa sonntags, wenn keine Bauarbeiten sind – die brandneue 7,50-Meter-Fahrbahn in autofreiem Zustand entspannt radelnd zu testen. Von Bargau geht es weiter zum Lindenhof, vorbei an der Felix-Kapelle, an der man noch einmal schön rasten kann. Über Bettringen geht es Richtung Waldstetten, das wir links liegen lassen. Bevor die steile Abfahrt in Richtung Gmünd kommt, kann man noch mal den Blick auf die Drei Kaiserberge genießen, die man auf der gesamten Tour immer wieder sieht, denen wir an dieser Stelle aber am nächsten gekommen sind.
    Ortsumfahrung Baurgau BILD2

    Foto: Oliver Giers
    Das besondere Autofreier-Sonntag-Gefühl: Bis Oktober kann man, wenn grade keine Bauarbeiten sind, auf der neuen Bargauer Ortsumfahrung radeln.

     

     

  3. Egal ob schiebend oder schwer tretend – keine Sorge, dieser steile Anstieg in Gmünd ist nur ein kurzer, und oben erreichen wir den Wendepunkt der Tour: den Aussichtspunkt am Zeiselberg, wo ein Biergarten zur Rast einlädt. Da ist es jetzt schon schön, bis zur Remstalgartenschau 2019 soll der Platz weiter aufgewertet werden. Dann machen wir uns an den Rückweg, auf der Nordseite des Remstals. Auf dem Weg aus der Stadt queren wir auf einer langen Fußgänger- und Radler- Brücke Rems und B29; dort können wir dem Gmünder Tunnel ins offene Maul schauen.
    Auf dem Zeiselberg BILD 3

    Foto: Oliver Giers
    Die Belohnung fürs kurze Steilstück: Beim Aussichtspunkt am Zeiselberg hat man einen schönen Rundumblick auf die Gmünder Innenstadt.

     

     

  4. Aus dem Gmünder Schießtal geht es wieder auf die Höhe, über Herlikofen nach Brainkofen. Es wächst die Distanz zur Alb, doch der Panoramawert der Tour bleibt weiter hoch: bei Iggingen kann man, hinter dem Hohenstaufen, sogar den Albtrauf bis zur Burg Teck sehen. Noch ein Unterschied zum Hinweg, der dem Radler Freude macht: Die Nordseite des Remstals ist nicht so dicht besiedelt, kilometerlang fährt man durch Wälder und Wiesen und kommt nur an ein paar Bauernhöfen vorbei. Zum Beispiel am Sixenhof bei Mögglingen, von wo aus der markante Kolbenberg in den Blick rückt (Bild). Die Strecke führt an dessen Fuß entlang, danach bietet der Weg nach Nesslau zum Abschluss tolle Panoramablicke aufs Aalener Becken.
    BILD 4

    Foto: Oliver Giers
    Wälder, Wiesen, Bauernhöfe: Auf verkehrsarmen Wegen geht es zurück Richtung Aalen. Der Kolbenberg bei Forst ist ein echter Hingucker.

     

 

Die Tour im Überblick

Steckenverlauf:
Aalen – Dauerwang – Essingen – Hermannsfeld – Lautern-Heubach – Buch – Bargau – Lindenhof – Bettringen – Gmünd – Herlikofen – Iggingen – Schönhardt – Sixenhof – Nesslau – Aalen

Kondition:
Mittel – überwiegend kurze und moderate Anstiege, fast immer auf Asphalt (Eine leichte Tour, wenn sie etwas kürzer wäre.)

Landschaft:
Eine Tour, auf der man staunt, wie oft und aus wie vielen Blickwinkeln sich Alb und Hügellandschaft ums Remstal vor einem auftun.

Sehenswürdig:
Schloss Heubach mit dem einzigen Miedermuseum Deutschlands.

Extra-Tipp:
Die Tour bietet viele Varianten. Zum Beispiel andersherum, von Gmünd nach Aalen und zurück. Oder nur als Tour von A nach B und zurück mit dem Zug (schnelle 20-Minuten-Verbindung zwischen Aalen und Gmünd).

radtour-2705_Uebersicht

Gestaltung: Ricarda Pinzke

 

 

 

Informationen drumherum

Einkehr

Biergarten Zeiselberg

Landgasthof Krone Schönhardt (www.krone-schoenhardt.de)

… oder in einem der vielen Straßencafés der Gmünder Innenstadt: Vom Aussichtspunkt am Zeiselberg sind es nur 300 Meter Luftlinie zum Gmünder Marktplatz.

Karte und Wegbeschreibung im Netz

Ein Video, eine detaillierte Karte plus Wegbeschreibung sowie gps-Daten zum Download gibt es im Internet unter www.schwaepo und www.tagespost.de

 

Text: Bernd Müller, Fotos: Oliver Giers.

Adresse

SDZ Druck und Medien GmbH
Bahnhofstraße 65
73430 Aalen
www.schwaebische-post.de
www.gmuender-tagespost.de
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07361 594 214

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